• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Lieferketten: EU will enger mit USA zusammenarbeiten

26.07.2022

Die Europäische Kommission hat im Namen der EU zusammen mit den USA und 15 anderen globalen Partnern eine Gemeinsame Erklärung unterzeichnet, um an globalen Lieferkettenproblemen zu arbeiten.

Beitrag mit Bild

©Cybrain/fotolia.com

Um Störungen der globalen Lieferketten gemeinsam anzugehen – insbesondere seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine –, hat die EU erklärt, dass sie enger mit den USA und anderen globalen Partnern zusammenarbeiten möchte. „Wir müssen die Ursachen dieser Störungen angehen, indem wir übermäßige Schwachstellen in unseren Lieferketten beseitigen und ihre Widerstandsfähigkeit für die Zukunft stärken“, sagte Kommissar Thierry Breton, der die Erklärung unterzeichnete. Auch Deutschland hat die Erklärung unterzeichnet.

Das sind die vier globalen Prinzipien

In der gemeinsamen Erklärung wurden vier globale Prinzipien hervorgehoben, die die Arbeit an globalen Lieferkettenproblemen leiten sollen:

  • Transparenz und Informationsaustausch zwischen den Partnern verbessern, um Engpässe in der Lieferkette besser vorhersehen zu können
  • globale Kapazitäten für Materialien und Vorprodukte diversifizieren und ausbauen
  • Schwachstellen beheben und Sicherheitsrisiken in Lieferketten besser bewältigen
  • faire und nachhaltige Praktiken entlang der Lieferketten fördern.

Mehr Widerstandsfähigkeit globaler Lieferketten

Die Erklärung ist das Ergebnis von Diskussionen, die die Länder während eines von den USA veranstalteten Forums über die Widerstandsfähigkeit globaler Lieferketten am 19. und 20. Juli geführt haben. Dieses Forum hat auf der Zusammenarbeit aufgebaut, die 2021 auf dem „Leader’s Summit on Global Supply Chain Resilience“ eingeleitet wurde. Seitdem haben die COVID-19-Pandemie und die russische Invasion in der Ukraine die Anfälligkeit mehrerer kritischer Lieferketten offengelegt.

Neben der EU und den USA haben auch 15 weitere Länder die gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Dies sind: Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Kanada, Indien, Italien, Japan, die Demokratische Republik Kongo, die Republik Korea, Mexiko, die Niederlande, Singapur, Spanien und das Vereinigte Königreich.


EU-Kommission vom 25.07.2022 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro

Weitere Meldungen


Meldung

©momius/fotolia.com

11.04.2024

Der Verbraucherverband Bundeszentrale klagt vor dem Oberlandesgericht Hamm gegen Unternehmen der Vodafone-Gruppe.

weiterlesen
Verbandsklage gegen Vodafone: OLG Hamm ist zuständig

Meldung

©Coloures-Pic/fotolia.com

10.04.2024

Der Anteil mittelständischer Unternehmen mit abgeschlossenen Digitalisierungsvorhaben steigt auf 33 %, die Digitalisierungsausgaben bleiben mit 29,3 Mrd. Euro auf hohem Niveau.

weiterlesen
KfW-Digitalisierungsbericht: Schub aus Coronajahren hält an

Meldung

©photo 5000/fotolia.com

09.04.2024

Die wichtigsten Änderungen des Regierungsentwurfs des BEG IV im Vergleich zum Referentenentwurf zeigt die WPK.

weiterlesen
Die wichtigsten Änderungen beim BEG IV

Meldung

©pixbox77/fotolia.com

04.04.2024

Durch die Ausweitung der EU-weiten Berichtspflichten werden ab 2025 etwa 13.000 Unternehmen in Deutschland berichtspflichtig. Die Berichterstattung wird mit dem DNK 2.0 wesentlich einfacher.

weiterlesen
DNK: Unternehmen sollen Nachhaltigkeitsstandards einfacher umsetzen können

Haben wir Ihr Interesse für WIRTSCHAFT und WETTBEWERB geweckt?

Sichern Sie sich das WuW Gratis Paket: 2 Hefte + Datenbank